Jugendschutz in Kleinmachnow

09.05.2018

Der Bürgermeister wird beauftragt, zum nächst möglichen Zeitpunkt zwei Wachschützer zu beauftragen, die möglichst täglich, vor allem aber vor und an Wochenenden und Feiertagen zwischen 20 und 24 Uhr Kontrollen mit dem Recht der Taschenkontrolle auf dem Gemeindegebiet durchführen. 

Dabei soll in Kooperation mit der Polizei und den Jugendsozialarbeitern eine Strategie entwickelt werden, wie Drogen- und Alkoholmissbrauch durch Minderjährige restriktiver geahndet werden kann sowie Sachbeschädigungen und Lärmbelästigungen verringert werden können.

Gleichzeitig sind Präventionskampagnen mit den Schulen und dem Carat auszubauen.

Es sind zunehmende Lärmbelästigungen, Vandalismus und Drogenfunde im Gemeindegebiet zu registrieren. 

Beschwerden kommen bereits schon von Jugendlichen, die sich friedlich treffen und nichts mit Randalierern und Ruhestörern zu tun haben wollen, aber mit diesen in einem Atemzug genannt werden und von Treffpunkten vertrieben werden. 

Die Erfahrungen aus der Vergangenheit haben gezeigt, dass die Sozialarbeiter alleine nicht befriedigend einwirken können. Daher müssen sie von Wachschutz unterstützt werden. Der Einsatz von Wachschützern hatte in vergangenen Jahren Erfolg gezeigt. Leider wurden diese wieder abgeschafft.

Zudem muss ein engeres Präventionsprogramm zum Schutz von Minderjährigen erarbeitet werden.

Teilen Sie diese Meldung