Sichere Schulwege

19.05.2016

Schulwegpläne für die kommunalen Grundschulen weisen den Weg – und seit Jahren sind die immer gleichen Gefahrenstellen darin markiert. Wir möchten, dass die Gefahren nicht nur angezeigt, sondern beseitigt werden. Umsetzung – leider schleppend…

Der Bürgermeister wird beauftragt, die Schulwegsicherheit zu verbessern und dafür schnellstmöglich ein Konzept zur Abstimmung in den Fachausschüssen vorzulegen.

Dabei sind mindestens folgende, in den Schulwegplänen der Schulen enthaltene Gefahrenstellen zu beseitigen:

·      an den Einmündungen entlang des Zehlendorfer Damms, die aufgrund des von der Fahrbahn weit entfernten, schmalen Rad- und Fußwegs bei Querungen der einmündenden Straßen entstehen,

·      an der Kreuzung Zehlendorfer Damm/Thomas-Müntzer-Damm/Meiereifeld,

·      an der Kreuzung Hohe Kiefer/Stolper Weg,

·      an der Kreuzung Zehlendorfer Damm/Am Weinberg,

·      an der Kreuzung Hohe Kiefer/Förster-Funke-Allee,

·      an der Einmündung der Förster-Funke-Allee in den Zehlendorfer Damm und

·      an der Einmündung Märkische Heide in den Steinweg.

 

Weitere Gefahrenstellen, die aus den Eltern- und Schulkonferenzen an die Gemeinde herangetragen werden, sind in die Verbesserungen ebenfalls einzubeziehen.Die hierfür erforderlichen Mittel werden mit der höchsten Priorität in die Prioritätenliste für den Haushalt eingestellt.

Kleinmachnow rühmt sich, eine familienfreundliche Gemeinde zu sein. Angesichts des Kinderreichtums sind die Belange der Kinder besonders in den Blick zu nehmen. Dabei steht die Sicherheit der Kinder an oberster Stelle. Dies gilt insbesondere im Verkehr. Kinder sind noch nicht in der Lage, das Verkehrsgeschehen vollumfassend wie eine erwachsene Person zu erfassen. Dies gilt auch für Schulkinder, die sich die eigenständige Teilnahme am Verkehr langsam erschließen.

Es ist daher von zentraler Bedeutung, dass insbesondere die Schulwege zu den Grundschulen so sicher wie möglich ausgestaltet sind. Bereits in den vorhandenen Schulwegplänen der Grundschulen sind Gefahrenstellen aufgeführt. Ein prioritär zu verfolgendes Ziel der Gemeinde Kleinmachnow muss es sein, diese und weitere bekannt werdende Gefahrenstellen abzubauen. Die hierfür erforderlichen Planungen, die teils bauliche Maßnahmen, teils aber auch nur verkehrsrechtliche Anordnungen umfassen werden, müssen umgehend begonnen werden, die erforderlichen finanziellen Mittel sind unverzüglich bereitzustellen. Ebenfalls müssen die Mittel zur Umsetzung der notwendigen Maßnahmen eingeplant werden.

 

Die Gefahrenstellen ausweislich der Schulwegpläne (denen auch die Erläuterungen in teils gekürzter Fassung entnommen sind, abrufbar unter http://www.kleinmachnow.de/staticsite/staticsite2.php?menuid=71) sind die folgenden:

 

Eigenherdschule/Ernst-Thälmann-Straße

Über den Bannwaldweg ist die Schule sicher zu erreichen. An der Straße Im Kamp angekommen, sollte man sich hier nicht aufhalten, sondern sich direkt auf das Schulgelände begeben. Die Querung ist unübersichtlich, weil viele Verkehrsteilnehmer hier aufeinandertreffen. Der Verkehrsberuhigte Bereich zwischen Schule und Sportplatz ist eine Mischfläche.

Auf der Ernst-Thälmann-Straße fahren die Autos schneller als in den Wohnstraßen, nämlich Tempo 50. Radfahrer und Fußgänger müssen besonders aufmerksam sein.

 

 

 

 

Zehlendorfer Damm

Auf dem Zehlendorfer Damm mit seinen alten Alleebäumen fahren viele Autos, LKW und Busse mit Tempo 50. Es gibt Fußgängerüberwege/Zebrastreifen, Mittelinseln und Ampeln, um die Straße zu queren. Bäume können die Sicht versperren, deshalb musst Du besonders aufmerksam sein, bevor Du über die Straße gehst.
Zwischen Rad-, Fußweg und Fahrbahn verläuft ein breiter Grünstreifen. An den Querungen wie Blachfeld, Haeckelstraße, Im Hagen, Clara-Zetkin-Straße usw. ist das aber besonders für Radfahrer gefährlich. Autofahrer, die aus den Wohnstraßen kommen, rechnen nicht mir Radfahrern und sehen sie auch schlecht an den hohen Hecken der Grundstücke. Deshalb sollte an jede Querung langsam herangefahren und nach beiden Seiten geguckt werden, ob die Autofahrer anhalten. Außerdem sind Rad- und Fußweg sehr schmal, nämlich jeweils nur einen Meter breit. Als Radfahrer sollte man Rücksicht auf die Fußgänger nehmen und wenn es eng wird, lieber absteigen.

 

 

Einmündung Klausenerstraße/Im Hagen/Haeckelstraße/Seemannsheimweg

Einmündung Klausenerstraße:
Fuß- und Radfahrer werden an dieser Einmündung besonders schlecht gesehen wegen der Autos, die dort parken.

 

Einmündungen Im Hagen, Haeckelstraße und Seemannsheimweg:

Der Zebrastreifen bietet eine sichere Querungsmöglichkeit, Radfahrer absteigen.

 

Kreuzung Zehlendorfer Damm/Thomas-Müntzer-Damm/Meiereifeld

Diese Kreuzung ist ein Unfallschwerpunkt. Radfahrer und Fußgänger müssen besonders aufmerksam sein, die Ampel beachten und trotzdem nach links und rechts schauen.

 

Meiereifeld

(Text im Schulwegplan, überholt: Autos fahren Tempo 50.)

Es gilt rechts vor links, Radfahrer und Fußgänger müssen besonders aufmerksam sein.

 

 

 

 

 

Im Schulwegplan ist zudem die Weg-führung für Rad-fahrende nicht korrekt eingezeichnet (Nutzung der anderen Ampel zur Querung auf der rechten Straßenseite, Nutzung der jeweils rechten Straßenseite für den ein- und ausfahrenden Radverkehr).

 

 

 

 

 

Hier fehlt eine Querungshilfe oder eine sichere Wegführung  für Radfahrer, die aus der F-F-Allee kommen.

 

 

Märkische Heide/Steinweg

Die Einmündung Märkische Heide in den Steinweg ist nach dem Knotenpunkt Rudolf-Breitscheid-Straße/Ernst-Thälmann-Str. der am stärksten frequentierte Bereich auf dem Weg zur Steinweg-Schule. Parkende Kfz der Anwohner behindern hier die Sicht.

 

 

Förster-Funke-Allee/Hohe Kiefer/Steinweg

Die versetzte Kreuzung ist für Radfahrer, die von der Förster-Funke-Allee in den Steinweg fahren wollen, nur umständlich und durch Absteigen zu überwinden.

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