Büchertausch-Telefonzelle am Puschkinplatz

25.02.2016

Mittlerweile steht unsere Büchertausch-Telefonzelle am Puschkinplatz. Sie wurde von Jugendlichen gestaltet, von Bürgerinnen und Bürgern befüllt und geleert und von Martina Dettke, deren Geschäft dort beheimatet ist, betreut. Wir freuen uns, dass wir diese Büchertauschmöglichkeit jetzt haben!

Der Bürgermeister wird beauftragt, eine oder mehrere für jedermann zugängliche Bücherboxen im öffentlichen Raum zu errichten.

 Ein Konzept dazu ist bis zu den Sommerferien zu erarbeiten und im KuSo-Ausschuss vorzustellen.
 

In den letzten Jahren werden in Kreisen, Städten, Gemeinden z. B. auch in Berliner Bezirken, vermehrt sogenannte Bücherboxen in unterschiedlichsten Formen errichtet. So werden ausrangierte Telefonzellen, selbst gestaltete Boxen, Bänke, Wohnwagen oder sogar Bäume für solche Zwecke verwendet.

 

Die Boxen ermöglichen den Bürgern anonym Bücher zu tauschen. Das System beruht auf einem Geben und Nehmen. Stellt ein Bürger eine gewisse Anzahl von Büchern in der Box zum Tausch zur Verfügung, verpflichtet sich der „nehmende“ Mitbürger grundsätzlich auch seinerseits ein oder mehrere Bücher zur Verfügung stellen oder das entnommene Exemplar nach Nutzung wieder in der Bücherbox zu hinterlegen.

 

Eine solche Bücherbox würde auch die kulturgeprägte Gemeinde Kleinmachnow enorm bereichern. In den meisten Berliner Bezirken, aber auch in vielen kleineren Gemeinden, sind bereits solche Boxen erfolgreich eingeführt worden und stoßen auf großes Interesse. Auch in sozial problematischen Gegenden sind nach bisherigen Erfahrungen solche Boxen ohne großen Vandalismus erfolgreich zu betreiben und den Bürgern zur Verfügung zu stellen.

 

Die Bücherbox könnte z. B. auf dem Rathausmarkt, bei den Neuen Kammerspielen oder auf einem der vielen Plätze in Kleinmachnow errichtet werden. Aber auch eine Aufstellung innerhalb des Rathauses wäre denkbar. Hier könnte die Bücherbox dann durch die Bibliothek unterstützt werden.

Die konkrete Gestaltung einer solchen Box könnte auch mit einem entsprechenden Projektauftrag an eine der vielen Schulen in Kleinmachnow vergeben werden. Dies könnte eine erhöhte Identifikation der Schüler mit dem Projekt bewirken und die vielfach gewünschte Beteiligung von Schülern an der Gestaltung des öffentlichen Raums ermöglichen. 

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